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Wie mache ich schöne Fotos mit meinem Handy?

Eine echte Kamera zur Hand? Das haben heutzutage fast nur noch Fotografen. Fast jeder macht seine Schnappschüsse mittlerweile mit dem Handy. Aber wie genau macht man die besten Fotos mit einem Handy? Möchtest du wissen, wie du ein professioneller Fotograf werden kannst? Dann lese weiter!

1. Halte dein Handy so still wie möglich

Das vielleicht wichtigste, was du tun kannst, um bessere Fotos zu machen ist ganz einfach dein Smartphone so still wie möglich zu halten. Es mag vielleicht bequem sein, ein Foto im Laufen zu machen, das schlägt sich aber sofort in der Qualität des Fotos nieder und nicht selten erhältst du ein verwackeltes Bild.

Damit du dein Handy so still wie möglich halten kannst, halte es mit beiden Händen fest; an beiden Seiten des Telefons. Halte dein Handy so dicht wie möglich am Körper und strecke deine Arme nicht zu weit aus. Für beste Stabilität hältst du deine Ellbogen und Oberarme an deinem Körper, während du deine Unterarme in einem 45 Grad Winkel zu deinem Oberkörper hältst.

Warte nach dem Aufnehmen eines Fotos noch ein bis zwei Sekunden, bevor du dich bewegst. Ansonsten kann es sein, dass deine Kamera mit der Aufnahme des Fotos noch nicht fertig ist. Sobald das Foto erscheint, kannst du sicher sein, dass es aufgenommen wurde.

Ein extra Tipp für das iPhone: das iPhone nimmt ein Foto nur dann auf, wenn du deinen Finger vom Auslöser nimmst. Das kannst du dir nützlich machen, indem du deinen Finger nicht plötzlich vom Auslöser nimmst, wenn du ein Foto machen möchtest, sondern ihn stattdessen langsam vom Auslöser ziehst. Dadurch kannst du zu viel Bewegung deines Smartphones verhindern.

2. Nahaufnahmen

Ähnlich wie Kompaktkameras sind Smartphones normalerweise ziemlich gut, was Nahaufnahmen angeht. Das hat etwas mit ihrem Kompaktsensor zu tun, durch den das Scharfstellen eines gewünschten Objektes normalerweise kein Problem ist. Das schöne hieran ist, dass der Hintergrund bei einer Nahaufnahme unscharf wird. Das führt zu einem super Resultat, bei dem der Fokus auf dem scharfen Objekt liegt und nicht zusätzlich auch auf allem, was sich darum herum befindet.

3. Sorge für ausreichend Licht

Die besten Fotos mit deinem Smartphone machst du unter optimalen Lichtbedingungen. Beispielsweise tagsüber und im Sommer. Abends (und sogar tagsüber im Winter) gibt es um einiges weniger Licht und Fotos können schnell körnig werden. Der (LED) Blitz deiner Kamera bietet in diesem Fall leider oft auch keine optimale Lösung.

Beachte auch, dass das Licht je nach Tageszeit variiert. Morgens, kurz nach Sonnenaufgang und Abends kurz vor Sonnenuntergang, ist das Licht meistens am schönsten. Schöneres Licht kann trotz eventuellem Rauschen aufgrund der Dunkelheit für ein hübscheres Foto sorgen.

Der HDR Modus, den viele Smartphones besitzen, kann auch helfen, das Beste aus den gegebenen Lichtverhältnissen herauszuholen. In diesem Modus werden mehrere Fotos mit unterschiedlichen Belichtungszeiten zu einem Foto zusammengefügt.

Quelle: Google.com

4. Probiere verschiedene Apps aus

Es ist natürlich am einfachsten, die Standard Kamera-App deines Smartphones zu verwenden. Viele andere Apps können aber mehr aus deiner Kamera holen, als der Hersteller vorgesehen hat. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, andere Apps auszuprobieren. Es gibt viele verschiedene Apps, die auf verschiedene Fotografiestile ausgerichtet.

Dann gibt es natürlich auch noch Apps wie Instagram die deinem Foto mit einem einfachen Filter einen neuen Look verpassen können. So kannst du ein mittelmäßiges Foto in ein prächtiges und kontrastreiches schwarz-weiß Foto verwandeln. Diese Bearbeitung kaschiert die mittelmäßige Bildqualität.

5. Stative und Objektive für Smartphones

Es gibt viele praktische Accessoires, mit denen du noch viel mehr aus deiner Smartphone-Kamera holen kannst. Ein Stativ kann nützlich sein, um verwackelte Bilder zu vermeiden und mit Objektiven zum aufstecken auf das Smartphone kannst du einen ganz neuen Blick auf die Welt bekommen.

6. Ignoriere die digitale Zoomfunktion

Viele Handys besitzen eine Zoomfunktion. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um eine digitale Zoomfunktion anstatt einer optischen Zoomfunktion. Digital Zoomen ist im Prinzip nichts anderes, als einen vergrößerten Ausschnitt des Gesamtbildes zu machen. Das kommt der Qualität des Fotos sicher nicht zugute.

Deshalb ist es besser, die Zoomfunktion deiner Kamera zum größten Teil zu vermeiden. Möchtest du ein Objekt näher im Bild haben, gehe lieber ein paar Schritte näher heran. Das ist in den meisten Fällen eine gute Option, um die Bildqualität nicht zu verschlechtern.

7. Reinige deine Kameralinse

Bei einer "echten" Kamera bist du dir normalerweise bewusst, dass es wichtig ist, die Linse sauberzuhalten. Bei einem Smartphone aber achtet man meist nicht so darauf und es kann öfter passieren, dass man beim Telefonieren den Finger auf die Linse hält. Nach dem Telefonieren verschwindet dein Handy dann wieder ungeschützt in der Hosentasche. So wird die Kameralinse deines Smartphones schnell dreckig.

Schmutz blockiert Licht und kann für unerwünschte Lichteffekte in deinen Fotos sorgen. Aufgrund dessen ist es nicht verkehrt, deine Linse regelmäßig mit einem Mikrofasertuch zu reinigen. Es ist praktisch, immer eins für Unterwegs dabeizuhaben

8. Sei beim teilen deiner Fotos wählerisch

Du musst nicht jedes Foto das du machst sofort mit der ganzen Welt teilen. Gehen wir davon aus, dass du jeden Tag um die 40 Fotos mit deinem Handy machst: suche aus diesen das Beste Foto heraus und teile es mit der Welt. Indem du kritisch bist, welche Fotos du mit der Welt teilst - oder eben nicht - bekommen alle nur deine besten Fotos zu Gesicht. So sieht es gleich aus, als wärst du ein besserer Fotograf!

Welche Tipps hast du, um bessere Fotos mit deinem Handy zu machen?
Und welche ist deine Lieblingsapp? Lass' es uns in den Kommentaren wissen!

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